Hier finden Sie mich

Jasmin Staab
Conrad-Röntgen-Str. 3
66450 Bexbach

 

Kontakt

Schreiben Sie einfach an jasminstaab@aol.com

oder senden Sie ein Fax an

032223942974

Kerngesund-sein
Kerngesund-sein

Juckreiz bei Neurodermitis

Woher kommen Juckreiz und Entzündung bei Neurodermitis?

 

Verantwortlich für den Juckreiz ist Histamin. Es ist beteiligt an der Abwehr körperfremder Stoffe. Es führt zu Juckreiz, Schmerz und Kontraktion der glatten Muskulatur. Dies spielt zum Beispiel auch bei Asthma bronchiale eine große Rolle.

Bei der allergischen Reaktion eines Organismus werden Mastzellen, die sich überwiegend  auf Schleimhäuten, Haut und Bindehaut befinden, angeregt. Sie setzen unter anderem Histamin und Leukotriene frei.
 

Welchen Zusammenhang gibt es mit der Ernährung?
 

Leukotriene gehören zur Gruppe der Eikosanoide, das sind Substanzen, die Entzündungen regulieren. Chemisch werden Leukotriene von der Arachidonsäure abgeleitet. Dies ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure, die aus Omega-6-Fettäuren erzeugt oder über die Nahrung aufgenommen wird. Arachidonsäure ist ein Vorläufer bei Entzündungen und der Entstehung von Schmerzen. Somit besteht ein Zusammenhang zwischen den allergischen Reaktionen des Körpers bei bestimmten Lebensmitteln, die eine Ausschüttung von Histamin und Leukotrienen bewirken und daraufhin Juckreiz und Entzündungen auslösen, sowie den Lebensmitteln, welche viel Arachidonsäure enthalten, und damit entzündungsfördernd wirken.

 

Übermäßiger Genuss von Lebensmitteln die viel Arachidonsäure, bzw Omega-6-Fettsäuren enthalten, sind demnach bei Neurodermitis ungünstig, da sie entzündungsfördernde Eigenschaften haben.

 

Dazu gehören tierische Produkte, allen voran das Schweinefleisch, Eigelb, Leberwurst und andere Wurstsorten, sowie eine zuckerreiche Ernährung, die eine verstärkte Einschleusung in die Zellen bewirkt.

 

Ein Gegenspieler der Arachidonsäure, also ein Eikosanoid, welches entzündungshemmend wirkt, ist die Eikosapentaensäure. Sie gehört zur Gruppe der Omega- 3-Fettsäuren. Durch Zufuhr von Lebensmitteln, welche diese Fettsäure enthalten, kann die verstärkte Bildung von Arachidonsäure verhindert werden.

 

Worin sind Omega-3-Fettsäuren enthalten?

 

Omega-3-Fettsäuren sind in kaltgepressten Pflanzenölen wie Leinöl, Walnussöl, Rapsöl, Sojaöl, Chia-Samen und  auch in Algen.

 

Lachs, Forelle und Hering enthalten zwar auch Arachidonsäure, dafür sind sie aber auch reich an Omega-3-Fettsäuren.

 

Im Verhältnis von beiden Fettsäuren sollten die Omega-3-Fettsäuren ein Viertel bei der Nahrungsmittelzufuhr ausmachen. Daher ist es ratsam den Fleischkonsum auf zweimal pro Woche zu reduzieren. Eine vegetarische Vollwertkost wäre das Optimum.

 

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie sich selbst bei Neurodermitis behandlen können, damit auch Ihr Juckreiz verschwindet, dann lesen Sie hier weiter!