Hier finden Sie mich

Jasmin Staab
Conrad-Röntgen-Str. 3
66450 Bexbach

 

Kontakt

Schreiben Sie einfach an jasminstaab@aol.com

oder senden Sie ein Fax an

032223942974

Kerngesund-sein
Kerngesund-sein

Säure-Basen-Haushalt                              Folgen durch Übersäuerung des Organismus

Wichtig ist ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen

 

In unserem Körper muss ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen herrschen. Dabei gibt es „Orte“, an denen er saurer ist, was aber von der Natur so gewollt ist, das hat seinen Sinn. So zum Beispiel der Säureschutzmantel der Haut und die Säure im Magen. Aber im gesamten Organismus machen zu viel Säuren krank.

 

Wie gleicht der Körper Säuren aus?

 

Der Organismus hat die Möglichkeit Säuren zu puffern. Dies macht er mit Hilfe von basischen Mineralien und mit Natriumhydrogencarbonat.

 

Säuren werden, neben der Regulierung über den Atem und den Schweiß auch über die Nieren ausgeschieden, diese benötigen dafür aber genügend Zink (befindet sich in Vollkornprodukten) und den Mineralstoff  Natrium phosphoricum.

 

Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln durch Übersäuerung?

 

Calcium phosphoricum zum Beispiel verarbeitet Eiweiß in unserem Körper. Besteht ein Mangel an diesem Mineralstoff, so kommt es zu Unverträglichkeiten von Stoffen, die aus Eiweiß aufgebaut sind, welche dann zu allergenen Substanzen (Tiere, Nahrungsmittel, vor allem Milch und Pollen) werden. Daher ist auch eine eiweißarme Kost bei Neurodermitis und anderen Allergien so hilfreich, weil durch das Weglassen dieser Lebensmittel nicht so viel Calcium phosphoricum verbraucht wird.

 

Was passiert, wenn nicht genügend Mineralstoffe zur Verfügung stehen?

 

Sind im Körper nicht genügend Mineralstoffe vorhanden, um die anfallenden Säuren zu puffern, also ins basische zu verschieben, so entzieht der Organismus diese Mineralstoffe sich selbst. Er schädigt sich dadurch natürlich auf Dauer, aber das ist in diesem Moment das geringere Übel, denn werden die Säuren nicht zuerst abgebaut, so ist das nicht mit dem Leben vereinbar.

 

Hierzu nimmt er zum Beispiel Calcium aus den Knochen und Zähnen. Die Folgeerkrankungen auf Dauer dieses Kreislaufes sind ja jedem bekannt: Osteoporose und Karies.

 

In gewissem Maße ist es dem Körper auch möglich die „Schlacken“ (also Säuren) ins Bindegewebe einzulagern. So möchte der Organismus diese später abbauen, wenn genügend Pufferstoffe zur Verfügung stehen. Meist gelingt das aber nicht, da der Mensch durch sein Verhalten und seine Fehlernährung ständig zu viele Säuren nachschiebt. Die berühmte Orangenhaut (Cellulites) und ein schwaches Bindegewebe (erkennbar an den Striae, Schwangerschaftsstreifen) sind unter anderem die Folge.

 

Auch Übergewicht hat hier unter anderem seine Ursache, denn nicht jeder Übergewichtige isst übermäßig viel. Die allgemeine Empfehlung durch mehr Bewegung an Gewicht zu verlieren, basiert nicht nur auf dem Verbrennen von Kilokalorien, sondern im Endeffekt bedeutet sie auch Entschlackung. Durch die Bewegung werden Säuren über die Atmung und den Schweiß ausgeschieden. Der Darm wird angeregt und die Psyche wird positiv beeinflusst.

 

 

Entsteht Übersäuerung nur durch falsche Ernährung?

 

Nicht nur die Ernährung, sondern auch die Psyche kann „sauer“ machen. Wie sehr Psyche und Körper zusammen hängen, ist sogar heutzutage schon bis zur Schulmedizin durchgedrungen. Jeder hat schon einmal etwas von psychosomatischen Erkrankungen gehört. Hierzu zählt zum Beispiel auch die Magenschleimhautentzündung. Steht also jemand ständig unter psychischem Druck, so merkt er das am Magen.

 

Das Ganze hängt folgendermaßen mit dem Säure Basen Haushalt zusammen:

Unser Nervensystem ist unterteilt in das willkürliche, das von uns bewusst gesteuert wird (Skelettmuskulatur) und das vegetative Nervensystem, das die inneren Organe und die Drüsen beeinflusst. Dieses ist nicht vom Willen steuerbar, sonst könnte man ja auf Befehl seinen Darm still legen.

 

Indirekt ist es aber trotzdem beeinflussbar:

Das vegetative Nervensystem steuert den Herzschlag, die Verdauung, die Körpertemperatur, den Schlaf, die Atmung, die Nieren, aber auch die Fröhlichkeit und Leistungsbereitschaft. Das vegetative Nervensystem wird wiederum unterteilt in Parasympathikus und Sympathikus.

 

Der Parasympathikus dominiert bei der Verdauung und Ausscheidung. Der Sympathikus dagegen wird bei jeder Aktivität erregt, die nach außen gerichtet ist. Damit unser Organismus störungsfrei ablaufen kann, benötigt er ein Gleichgewicht zwischen beiden, energieverbrauchende und energieliefernde Prozesse müssen sich ausgleichen.

 

Der Sympathikus regt also alles an (Herz, Atmung usw.) und setzt dazu Adrenalin und Noradrenalin frei, er bereitet den Körper auf Leistung vor. Er wirkt dadurch aber auch auf Blasen – und Darmentleerungen hemmend, bewirkt bei Erkrankungen Fieber und Entzündungsprozesse, sowie Erschöpfungszustände und Übersäuerung, durch ständige Überreizung, wenn  kein Gleichgewicht mit dem Parasympathikus besteht.

 

Der Parasympathikus würde nämlich die Verdauung anregen, Stoffwechselabbauprodukte ausscheiden und den Körper zur Ruhe kommen lassen. So besteht also ein Zusammenhang zwischen menschlichem Verhalten und Emotionen mit dem Säure-Basen-Haushalt.

 

Stress, psychischer Druck (sei es Angst, Zwänge, unglückliche Partnerschaft usw.), sowie Schlafmangel, Medikamenteneinnahme, Rauchen, Alkohol und Fehlernährung verschieben den Körper ins saure Milieu.

 

Und worauf muss bei der Ernährung geachtet werden?

 

Zucker, besonders raffinierter Zucker, enthält keinerlei Mineralstoffe mehr (so entzieht der Organismus wiederum diese Mineralien sich selbst, um ihn verdauen zu können) und Auszugsmehl ebenso. Das sind alle Mehlsorten, bei denen die Randschicht vom Korn entfernt wurde (darin sind nämlich die Mineralien). Auch Roggenmehl kann Auszugsmehl sein. Nicht weil es dunkler ist, ist es Vollkorn. Vollkorndinkelmehl zum Beispiel ist heller als Roggenauszugsmehl. Es ist nämlich eine weit verbreitete Fehlinterpretation, dass dunkle Mehle Vollkorn seien. Zur Fehlernährung zählt auch Fleisch (täglich gegessen) und zu viel Eiweiß generell. Jeder spricht immer von fettarm hier und fettarm da. Fette sind aber lebensnotwendig. Die Leute essen nur die falschen Fette, nämlich tierische Fette, Fette, die industriell verarbeitet sind, gehärtete Fette. Die essentiellen Fette sind pflanzliche Öle, die nicht raffiniert sind, und diese sind lebensnotwendig. Allgemein wird es uns in der Werbung so suggeriert, als sei Fett immer schlecht. Aber kein Mensch achtet darauf, dass er eigentlich zu viel Eiweiß isst.