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Kerngesund-sein
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Sind Sojaprodukte wirklich gesund?

Sojaschnitzel als gesunde Alternative zum Fleisch?

 

Der Trend zur vegetarischen oder gar veganen Ernährung konfrontiert Menschen die sich für eine solche Ernährungsweise entscheiden immer mehr mit der Frage: „Welche Alternative habe ich, wenn kein Schnitzel mehr auf meinem Teller liegt?“ Sind Sojaprodukte oder sogenannte "Fleischersatzprodukte" die ideale Lösung?
Dazu muss ich ein ganz klares Nein aussprechen. Fleischersatzprodukte gehören zur Gruppe des "Fast food" und haben in einer gesunden Ernährung nichts auf dem täglichen Speiseplan verloren. Soja ist in seiner Form, wie es ursprünglich wächst für Menschen ungenießbar. Das fertige Endprodukt, das auf unseren Tellern landet durchläuft unzählige Verarbeitungsschritte und muss mit Stoffen gepimpt werden, die ihm den von Verbrauchern bevorzugten "Fleischgeschmack" nahe bringen.

 

Wie werden Sojaprodukte hergestellt?


Sojabohnen werden bei der Verarbeitung zu Brei zermahlen und mit einer Alkalilösung vermischt um die Fasern zu entfernen. Danach werden sie mit einer Säurelösung gewaschen und anschließend wieder mit einer Alkalilösung zur Neutralisation vermengt. Sojaproteinisolat ist ein Abfallprodukt aus der Sojaölherstellung.

 

Warum essen Vegetarier fleischlose Schnitzel?

 

Fleischesser stellen sich wahrscheinlich die Frage, weshalb man denn überhaupt zum Vegetarier oder Veganer wird wenn man den fleischähnlichen Geschmack vermisst? Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere. Entscheidet sich jemand dafür den Schritt in eine andere Ernährungsform zu gehen, so geschieht dies auch oft aus rein ethischen Gründen. Das heißt, man ist dem Fleischgeschmack an sich nicht abgeneigt. Die Neuorientierung braucht Zeit und gewohnte Speisen können oder wollen nicht von heute auf morgen gestrichen werden. Auch wenn andere Familienmitglieder weiterhin Fleisch essen und dementsprechend gekocht wird, kann es schwierig sein sich umzustellen. So fällt es dem jüngsten Sprössling schwer sich gegen seine Fleisch essenden Eltern durchzusetzen, wenn er dazu noch abhängig davon ist zu essen was auf den Tisch kommt. Was soll Mama denn kochen, wenn sie jahrelang nur Speisen mit Fleisch zubereitet hat? Ratlosigkeit steht da erst mal im Raum. Doch zum Glück gibt es die Fleischersatzprodukte und man tauscht ganz einfach ein Schweineschnitzel gegen ein vegetarisches Schnitzel aus Soja aus. Das jedoch ist nicht die Lösung.

 

Sojaprodukte auch für Kinder?


Da unfermentierte Sojabohnen die Absorption von Nährstoffen blockieren, sollten sie niemals von Kindern verzehrt werden. Sojabohnen haben einen hohen Anteil an Phytinsäure. Diese hemmt die Aufnahme von Eisen, Vitamin B12, Magnesium, Kalzium und Zink. Unfermentierte Sojabohnen haben einen sehr hohen Phytatgehalt und auch Enzymhemmer, die für die Verdauung von Eiweiß benötigte Enzyme blockieren. Diese Enzymhemmer können auch durch Kochen und Erhitzen nicht komplett abgebaut werden. Dies kann zu Magenschmerzen und Mangel an Aminosäuren (Bausteine des Eiweißes) führen. Der Phytatgehalt kann reduziert werden, wenn man Soja zusammen mit Fleisch verzehrt. Als Vegetarier/Veganer wird das wohl nicht der Fall sein.

 

Wie sollte man Soja am besten verzehren?

 

Lediglich in fermentierter Form wird Soja zum Lebensmittel. Es wird durch den Prozess der Fermentation für uns Menschen verwertbar und unschädlich. In China und Japan ist das schon lange bekannt. Sie essen Soja nur in Form von Shoyu (Sojasauce) und Miso zusammen mit Fleisch, Fisch oder Eiern.

 

Wieviel Soja ist gesund?

 

Zu viel Soja verursacht Schilddrüsenprobleme. Sogenannte Phytoöstrogene, die Isoflavone in Soja verursachen Hormonstörungen. Dies führt zu Schilddrüsenunterfunktion und im schlimmsten Fall zu Krebs. Die Isoflavone in Soja lassen das Gehirn schneller altern. Die denaturierten Eiweiße verursachen Verdauungsstörungen. Sojaprodukte enthalten durch die Produktionsverfahren eine hohe Konzentration Aluminium (Zweieinhalb Milligramm pro Liter!), welches toxisch für unser Nervensystem und die Nieren ist. Bereits zwei Portionen Tofu in der Woche erhöhen das Risiko für Demenz. Es wurde nachgewiesen, dass diese Verzehrsmenge das Gehirn schrumpfen lässt. 90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion besteht aus Soja, das gentechnisch verändert ist.

 

Welche Folgen kann ein zu hoher Sojakonsum haben?


Durch den regelmäßigen Verzehr von Soja (fermentiertes Soja ausgeschlossen) können folgende Dinge in Erscheinung treten:

 

  • Denkstörungen, Gedächtnislücken
  • Desorientierung
  • Halluzinationen
  • Haarausfall
  • Verstopfung
  • Osteoporose
  • Zinkmangel
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Fruchtbarkeitsstörungen bei Frauen
  • erhöhtes Brustkrebszellenrisiko
  • dämpft die Libido.

Bei Kindern kommt es zu:

  • niedriger Lernfähigkeit
  • Apathie
  • Lethargie
  • geistiger Retardierung.

Bei Birkenpollenallergikern kann es zu einer Kreuzallergie kommen.
 

Auch Tiere können unfermentiertes Soja nicht richtig verwerten


Als Tierfutter eignet sich Soja genauso wenig. Auch Tiere können die Bohne nicht verwerten, es sei denn man erhitzt sie. Leider wird Soja als Hauptbestandteil für Tierfutter in der Massentierhaltung eingesetzt. Da Sojaprodukte ein Abfallprodukt der Sojaölherstellung sind, stellte sich erst als die Sojapflanze zur Ölgewinnung genutzt wurde die Frage, wie die Überreste am besten vermarktet werden können.
Und die Märchen von der heiligen Sojabohne sind eine Erfindung von Marketing-Firmen für die Industrie.