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Kerngesund-sein
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Abnehmen ohne Diät

Schluss mit dem Diäten-Hamsterrad-Marathon ­– Warum Sie diesen Wettlauf niemals gewinnen.

 

Um aus dem ewigen Hamsterrad der Diäten zu entfliehen und erfolgreich abzunehmen, sollten Sie sich bewusst machen, wo die Ursachen Ihrer Gewichtszunahme zu finden sind und wie die Art der Ernährung Einfluss auf das Gewicht hat. Dabei sollten Sie den Fokus nicht auf die zugeführte Kalorienmenge richten, sondern auf  die Fähigkeit und den Nutzen einzelner Lebensmittel und die Zusammenhänge mit unserem Stoffwechsel. Kalorienzählen gehört der Vergangenheit an. Es spielt tatsächlich keine Rolle mehr, wenn Sie verstanden haben, welche Lebensmittel nährstoffreich sind und wie wichtig diese für Sie sind. Haben Sie Ihren Mineralstoffhaushalt (Lesen Sie auch: Abnehmen mit Schüssler-Salzen) aufgefüllt, Ihre Vitamindefizite ausgeglichen und Ihre Hormone (Stichwort Xenoöstrogene) reguliert, dann werden Sie automatisch Gewicht verlieren und nicht mehr essen, als Ihr Körper verbrennen kann, um ein für Sie ideales Gewicht aufrecht zu erhalten. Denn tatsächlich sind übergewichtige Menschen mangelernährt. Ja, Sie haben richtig gelesen. Übergewichtigen Menschen fehlen massiv Nährstoffe. Es fehlen keine Kalorien, sondern Vitalstoffe, Mineralien, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe usw.

Wie Sie erfolgreich abnehmen

Grundsätzlich sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie nicht Dinge, die über Jahre im Argen lagen innerhalb von 2 oder 4 Wochen komplett aus der Welt schaffen können. Es geht nicht darum sich hungernd im Fitnessstudio abzurackern und sich einen schlanken Körper anzutrainieren, der sich sehr wahrscheinlich wieder genauso schnell in das Gegenteil verwandelt, wie er gekommen ist, sobald Sie damit aufhören. Sondern es geht darum, sich einen anderen Lebensstiel, ein anderes Bewusstsein und eine andere Ernährungsgewohnheit anzutrainieren. Und das braucht Zeit.

Ich möchte hier Anregungen geben und über Zusammenhänge mit der Gewichtszunahme aufklären, erhebe jedoch keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Es war mir ein großes Bedürfnis darüber zu schreiben, weil sich immer wieder so viele Menschen mit Diäten quälen und im Grunde auf eine Werbemasche hereinfallen. Denn Diäten sind nichts anderes als ein riesiger Markt, auf dem man verzweifelten Menschen das Geld aus der Tasche ziehen kann. Selbst wenn Sie es mit einer Diät schaffen oder geschafft haben. Haben Sie dann auch umgedacht? Haben Sie Ihre Ernährung so umgestellt, dass Sie zukünftig mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind? Ich möchte Sie dazu ermutigen durch Eigenrecherche das Wissen um die erklärten Zusammenhänge zu erweitern und zu vertiefen. Wenn Sie das alles einmal verinnerlicht haben, müssen Sie nie mehr Kalorien zählen und sich im Fitnessstudio quälen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Bewegung ist gut und gesund. Doch sich stundenlang abzurackern, nur um endlich ein paar Pfunde zu verlieren, das ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

Jeder Körper ist anders und nicht bei jedem treffen alle Punkte zu.  Häufig jedoch sind es mehrere Komponenten die miteinander wirken und ein Übergewicht verursachen. Um diese für sich herauszufinden, kann Ihnen dieser Beitrag nützlich sein. Eine einseitige, üppige Ernährung mag eine Ursache sein, weshalb Sie Übergewicht haben.  Warum Sie aber so essen, das hängt auch von anderen Faktoren ab. Und selbst wenn manche Menschen ihren Kalorienverbrauch unter enormer Willensanstrengung reduzieren können, gibt es dennoch welche, die trotzdem kein Pfund auf der Waage verlieren. Und jene, die es geschafft haben, erliegen irgendwann ihrem inneren Schweinehund und haben die Pfunde innerhalb weniger Wochen wieder drauf. Diesen Marathon werden Sie nicht gewinnen, er wird Sie ein Leben lang auf Trapp halten und Ihr Ziel rückt in weite Ferne. Betrachten Sie die Dinge einmal von der anderen Seite. Vergessen Sie Kalorien und fühlen Sie in sich hinein, denn trotz Übergewicht hat Ihr Körper einen Mangel und/oder ein Ungleichgewicht. Dies herauszufinden ist Ihre Aufgabe.

Wichtige Tipps zum Abnehmen

Der erste wichtige Tipp zum Abnehmen

 

Die meisten Menschen leiden unter Durst, wenn Sie Hunger verspüren. Tatsächlich ist es so, dass viele ihrem Körper zu wenig Wasser zuführen. Sie bemerken kein Durstgefühl und der Körper meldet sich mit Hunger, um die lebenswichtige Flüssigkeit zu erhalten. Als erste Regel gilt also: Haben Sie ein Hungergefühl, trinken Sie erst einmal ein Glas Wasser. Und es sollte tatsächlich Wasser sein, keine Softgetränke oder sonstiges. Danach spüren Sie erneut in sich hinein. War es wirklich Hunger? Gleichzeitig kurbeln Sie mit diesem Glas Wasser Ihren Stoffwechsel an. Denn nur mit ausreichend Wasser kann er Stoffe dahin transportieren wo sie benötigt werden und Stoffwechselabbauprodukte optimal entsorgen. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel Entgiften und Entschlacken.

 

Sie können sich (nicht) auf Ihre Gelüste verlassen

 

Sie können sich darauf verlassen, dass Ihr Körper das braucht, worauf Sie Appetit haben, allerdings erst, nachdem Sie eine gesunde Darmflora haben. Das hat einen einfachen Grund, denn die Lust auf Zucker heißt nicht, dass Ihr Körper diesen unbedingt braucht, sondern die Candida Pilze in Ihrem Darm verlangen danach. Richtig, Sie werden also tatsächlich vom Milieu in Ihrem Darm manipuliert. Nicht nur das Verlangen wird gesteuert, auch die Menge an Nahrung, die wir essen. Und somit hängt unsere Darmflora ganz wesentlich mit unserem Gewicht zusammen. Denn logischerweise führt hoher Zuckerkonsum und jede Menge Essen zu Übergewicht und das, obwohl Sie sich doch eigentlich immer nur satt essen. Forscher haben nämlich herausgefunden, dass es nicht nur die Menge des Essens ist, das uns durch die Dehnung des Magens das erste Gefühl der Sättigung gibt, sondern unsere Darmflora. Wenn Bakterien im Darm genügend Nachschub bekommen, von dem was sie bevorzugen, erzeugen sie Proteine, die Darm und Gehirn dazu bringen das Sättigungsgefühl auszulösen.

Um den Einfluss der Darmmikroben auf das Sättigungsgefühl zu testen, entnahmen die Wissenschaftler einer satten Escherichia coli-Kultur eine Probe und isolierten den von den Bakterien abgegebenen Proteincocktail. Kleine Dosen dieses Cocktails gaben sie dann mittels Darmspülung hungrigen Ratten und Mäusen in den Dickdarm. Anschließend überprüften sie, ob die Tiere das bereitgestellte Futter fraßen und danach bestimmten sie den Gehalt an Sättigungshormonen in ihrem Blut und Darm. Obwohl die Ratten eigentlich hungrig sein mussten, fraßen sie kaum nach der Verabreichung der satten Escherichia-Coli-Proteine.

Haben Sie nun eine veränderte Darmflora durch die Einnahme von Antibiotika, Acetylsalizylsäure (Aspirin), Steroide, hoher Fleisch- und Wurstkonsum, Stress, vitalstoffarme Ernährung allgemein usw., so verändert sich auch Ihr Appetit und Ihr Essverhalten. Das Dilemma nimmt seinen Kreislauf, denn durch die schlechten Darmbakterien, die Abfallprodukte produzieren, welche die Darmschleimhaut schädigen, bekommen Sie nicht nur Übergewicht, sondern auch Unverträglichkeiten für Nahrungsmittel und Allergien. Dies kann sich in einer Fruktose- und/oder Lactoseintoleranz, Heuschnupfen, Gluten-Unverträglichkeit, Reizdarmsyndrom bis hin zum Diabetes Typ 2, schlimmstenfalls zu Krebs äußern. Diese Bakteriengifte beeinflussen sogar Ihre Psyche und es kann zu Depressionen kommen. Auch Heißhunger und Fressattacken haben hier Ihren Ursprung.

Um dauerhaft und gesund abzunehmen ist es unausweichlich, die gesunden Darmbakterien zu fördern. Und dies gelingt nur mit einer vitalstoffreichen Ernährung, die ausreichend Faserstoffe/Ballaststoffe enthält. So kompliziert das klingt, so einfach ist es. Essen Sie zum Beispiel einen Apfel, dann haben Sie all das mit einer einfachen Mahlzeit erreicht.

Sie können natürlich auch, um Gewissheit schwarz auf weiß zu haben einen Darmflorastatus von Ihrem Stuhl machen lassen. Dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig, denn wenn Sie Ihr Essverhalten ändern und Ihre Symptome beobachten, werden Sie ohne diese Diagnose die Veränderungen bemerken.

Typische Anzeichen für eine krankhaft veränderte Darmflora sind Bauchschmerzen nach dem Essen, Blähungen, stinkende Winde, Sodbrennen, Völlegefühl, Müdigkeit, Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Milch, Obst und Nüsse, Durchfall, fettige Stühle, formlose und übelriechende Stühle, Afterjucken, Hämorrhoiden, Reizdarm, Gereiztheit, Ruhelosigkeit, Nervosität, Migräne, Arthritis, Diabetes Typ 2.

Um den Aufbau einer gesunden Darmflora zusätzlich anfangs zu unterstützen empfehle ich Ihnen die Einnahme von Probiotika mit verschiedenen Milchsäurebaktrien-Kulturen. Wichtig sind vor allem die Lacto- und Bifidobakterien.

 

"Die echte Wahrheit muss ihrer Natur nach wegweisend sein. Es kommt also nur darauf an, jemanden auf den rechten Weg zu bringen oder besser, ihm eine bestimmte Richtung auf die Wahrheit zu geben. Er gelangt dann von selbst, wenn er begierig ist zur Wahrheit zu gelangen, an Ort und Stelle." (Novalis)

 

Low carb ein Diät Hype oder eine gesunde Ernährungsform?

 

Low carb ist im Prinzip nichts anderes als eine Diät, welche zur Gewichtsreduzierung ins Leben gerufen wurde. Nachdem ein Engländer namens William Banting zum ersten Mal in seinem Buch „Letter on corpulence“ eine fleischbetonte Ernährung zum Zwecke der Gewichtsreduzierung erwähnte, durchforschte der amerikanische Arzt Robert Atkins erneut bis dato vorliegende Literatur und entwickelte daraus die Atkins-Diät. Diese Ernährungsform berücksichtigt den glykämischen Index eines Lebensmittels. Der Trend breitet sich so sehr aus, das besonders bereits in den USA die Regale voll sind mit neu kreierten „Lebensmitteln“, die reich an Eiweiß und arm an Kohlehydraten sind.

Die Gefahr dieser Diät liegt  darin, dass das Bewusstsein für eine gesunde, ausgewogene Ernährung nicht richtig geschult wird. Vielmehr greifen die Meisten zu Fertigprodukten und Ersatzstoffen, die ihnen helfen ihre alten Gewohnheiten so gut es geht weiter zu zelebrieren. Süßungsmittel als Ersatz für Zucker, Eiweißshakes usw. Wie viele Gefahren sich bei  dauerhafter Umstellung auf diese Ernährungsform verbergen, ist den Wenigsten bekannt.  Zu erwähnen wären Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Übersäuerung usw.

Diäten gibt es wie Sand am Meer. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Hört man damit auf, lässt der Jo-Jo-Effekt grüßen.  Entscheiden Sie sich also für Low Carb, sollten Sie das ein Leben lang durchhalten. Doch bedenken Sie die Folgen, die ich Ihnen hier und auf den weiteren Seiten erklären werde.

Proteine sind die am schwersten Verdaulichen der drei Hauptnahrungsbestandteile, neben Kohlehydraten und Fetten. Die Verdauung benötigt wesentlich mehr Zeit. So durchlaufen Proteine unseren Verdauungstrakt 25-30 Stunden. Dem Körper wird auf diese Weise keine Energie zur Verfügung gestellt. Das Gegenteil ist der Fall. Es wird welche verbraucht. Zur Energiegewinnung aus Proteinen muss der Körper sich einem Prozess unterziehen der sich Gluconeogenese nennt. Somit kann er im Notfall auch Energie aus Proteinen gewinnen.  Die mit Proteinen zugeführte Energie wird zu 70 Prozent für die Verdauungsarbeit benötigt. Letztendlich stehen dem Körper davon nur 30 Prozent zur Verfügung. Die Muskeltätigkeit wird dabei aber weder direkt noch wirkungsvoll unterstützt. Energie, die dem Körper sofort zur Verfügung steht, kommt am besten in Form von direkt verfügbaren Kohlehydraten in Form von Glucose, wie sie in optimaler Zusammensetzung in Obst enthalten sind.

Warum werden alle Kohlenhydrate in einen Topf geworfen?

 

Der positive Grundansatz, den ich bei dieser Diät erkennen kann ist, auch Zucker und Weißmehl zu meiden. Doch dazu müssen Sie ja nicht gleich komplett auf Kohlenhydrate verzichten.

 

Lesen Sie unter dem Menüpunkt "Kohlenhydrate" welche Zuckerarten es gibt, welche Rolle das Insulin spielt, warum Sie Glucose-Fructose-Sirup meiden sollten und warum Kohlenhydrate für Ihren Körper wichtig sind.