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Kerngesund-sein
Kerngesund-sein

Ist veganes Essen gesünder?

Ist veganes Essen gesünder als sich vegetarisch oder sogar mit Fleisch zu ernähren?


Grundsätzlich ist es erst einmal egal, welche Form der Ernährung man als gesund erachtet. Denn Tatsache ist, wenn nicht genügend frische und unverarbeitete Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen, kann man mit jeder gewählten Ernährungsform Mängel erleiden. Bei der Ernährung mit Fleisch gibt es genügend Befürworter, die der Meinung sind, ohne Fleisch auf dem Speiseplan würde man sich niemals ausgewogen ernähren können.


Wählte man noch vor ein paar Jahren die vegetarische Variante, so galt man als Außenseiter oder Sonderling, schlimmstenfalls wurde man als Körnerfresser und Grasfresser bezeichnet. Vegetarier selbst waren von ihrer gesunden Ernährungsform aber überzeugt und ließen sich nicht davon abbringen.

 

Doch heute sieht das ganz anders aus. Selbst Vegetarier sind nun einer stetig wachsenden Gruppe von Menschen ausgesetzt, die mit erhobenem Zeigefinger aufweisen, dass auch die Ernährung mit Milchprodukten und Eiern nicht gesund sei. Argumentiert wird ebenfalls mit Tierleid und auch Milch sei nur Nahrung für Kälber und für den Menschen ungeeignet. Die wachsende Zahl der Laktoseintoleranten spielt ihnen dabei in die Karten.


Doch auch als Veganer kann man sich nicht mehr als up to date bezeichnen, wenn man noch gekochte Nahrung zu sich nimmt. Inzwischen gibt es die Gruppe der Roh-Veganer. Das sind Menschen, die sich ausschließlich vegan und von rohen Lebensmitteln ernähren. Dabei dürfen keine Lebensmittel über 40 Grad erhitzt werden, denn dann gelten sie nicht mehr als roh.


Was ist nun das Fazit daraus? Wer ernährt sich denn nun am gesündesten?


Jede Gruppe wird von sich behaupten, dass sie das tut. Ich habe dazu meine ganz eigene Theorie. Wir Menschen sind alle verschieden. Und wir haben verschiedene Vorfahren, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen und an unterschiedlichen Plätzen der Erde leben.
Das alles beeinflusst unsere Wahl, wie wir uns ernähren. Hinzu kommen Gewohnheiten aus Erziehung und Glaubensmuster. Nicht zu verachten sind Trends der Zeit, die immer wieder eine Bewegung von Überzeugungen zur richtigen Ernährung angestoßen haben. Noch vor einigen Jahren waren das die Vollwertköstler. Doch auch sie stellen bereits eine größer werdende Randgruppe dar, soll doch nun auch Getreide ungesund sein, da das darin enthaltene Gluten immer mehr Menschen Schwierigkeiten bei der Verdauung bereitet. Eine früher als Zöliakie oder Sprue bezeichnete Krankheit wird zur Volkskrankheit. Immer mehr Anhänger der Low-Carb Bewegung erfreuen sich dieser Tatsache, um die ihrer Meinung nach bösen Kohlenhydrate von ihrem Speiseplan streichen zu können. Schließlich sollen sie schuld sein warum das Hüftgold immer weiter wächst. Damit landen wir bei den Eiweißen, die deshalb so hoch gelobt werden, weil sie für eine schlanke Linie sorgen sollen. Diese Art der Ernährung führt mehr oder weniger zwangsläufig zur fleischlastigen Ernährung oder gegebenenfalls zu einem Soja und Eier essenden Vegetarier. So schließt sich der Kreis und wir stellen uns wieder die Frage: Was ist denn nun die gesündeste Form sich zu ernähren?


Jeder sollte seine Ernährung einmal hinterfragen und auf folgende Punkte überprüfen:


Bekomme ich mit meiner Ernährung genügend Nährstoffe? Dazu zählen nicht nur die Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch viele unzählige andere Vitalstoffe. Diese Stoffe werden in den allermeisten Fällen am besten vom Organismus über rohe und möglichst unverarbeitete Lebensmittel aufgenommen.


Dazu muss man nicht gleich zum kompletten Rohköstler werden, man sollte jedoch einen Großteil davon in seinen Speiseplan übernehmen. Doch dazu zählt etwas mehr als der tägliche "Alibisalat" zum Mittagessen.


Der zweite, nicht unwichtige Aspekt ist:

 

Woher kommen meine Lebensmittel und was ist mit ihnen geschehen, bevor sie auf meinem Teller landen? Hierzu zählt für mich in erster Linie zu hinterfragen, ob es für mich in Ordnung ist Tiere aus Massentierhaltung zu verzehren und ob dies meiner Gesundheit dienlich ist? Ganz abgesehen von der Frage des Tierleides.


Produkte wie Obst und Gemüse sollten nicht nur möglichst in naturbelassener Form verzehrt, sondern auch natürlich angebaut werden. Daher sind Produkte aus biologischem Anbau immer die erste Wahl.


Nicht jeder kann sich alles und immer Bio leisten. Aber wo eine Wille, da ist ein Weg. Biobananen sind günstiger als ein Schweineschnitzel aus Massentierhaltung.


Für Menschen die sich ausschließlich vegan ernähren oder auch vegetarisch gilt das ebenfalls. Der Sojapudding aus dem Kühlregal ist vegan. Ist er deswegen auch gesund? Nein.


Fazit: Gesund ist, was Ihren Körper nährt, mit Vitaminen, Mineral- und Vitalstoffen versorgt und Sie mit bestenfalls keinen Gift- und Schadstoffen belastet und/oder Ihnen dabei hilft diese (wieder) auszuscheiden.

Ich selbst lebe seit dem Jahr 2000 vegetarisch, meide Sojaprodukte, nehme nur wenige Milchprodukte zu mir und ein großer Teil meiner Ernährung besteht aus Rohkost.